Levi’s limited Edition
/0 Kommentare/in Clippings/von Claudia BesslerDie Lieblingsjeans wieder hergerichtet und noch charakteristischer ausgearbeitet: Das ist die Idee der aktuellen Kollektion Levi’s 501 CT. (CT steht für „customized and tapered“.) Die Auflage ist limitiert und exklusiv erhältlich auf Net-a-porter.
Mehr Mut und Muße zur Individualität!
/1 Kommentar/in Ehrlich gesagt/von Claudia BesslerGerade war ich mit einer Kundin shoppen, die mir sehr treu ist. Sie hat gelernt, sich nach ihrem Typ zu kleiden. „Manches geht dann einfach nicht.“, sagt sie in der weisen Erkenntnis, modische Entscheidungen besser von den eigenen Proportionen, der eigenen Körpergröße und seinen Formen abhängig zu machen. Statt von der pauschalen Warte der Designer, die in einer artifiziellen Idealwelt mit Modelmaßen kalkulieren. Auch wenn zum Beispiel die Schlaghose jetzt noch so angesagt ist – für die meisten Figurtypen ist sie nun mal ungeeignet. Viel wichtiger, als einem Trend auf Teufel komm raus nachzueifern, ist etwas ganz anderes: Stil. Stil setzt allerdings Persönlichkeit voraus. Stil bedeutet, zu wissen, wer man ist, wofür man steht und was man der Welt zu sagen hat. Es beginnt also im Grunde damit, ehrlich zu sich selbst zu sein. Wenn Mutti aussieht wie die Tochter, stimmt folglich etwas nicht. Seine Charakteristiken als Chancen aufzufassen, seinen Stil auszuprägen, ist ein spannender Prozess, den ich gerne professionell begleite. Aber niemals, wirklich niemals, hat Stil etwas damit zu tun, mit der Masse zu schwimmen. Die Gefahr wird jedoch immer größer. Denn das Angebot wird immer unübersichtlicher, die Kunden reagieren schon zunehmend übersättigt und desinteressiert. Aus Spaß wird leider irgendwie Stress angesichts des galoppierenden Marketing-Wahnsinns von Kollektion, Zwischenkollektion, Pre-Spring, Pre-Fall, Pre-Sale. Will man da ständig raffen, was gerade trendy ist? Egal, ob es zum Typ passt oder nicht? Statt Mode wie am Fließband zu konsumieren, rate ich zum Schnäubig-sein! Tja, können Sie sich noch an früher erinnern, wie man tagelang um das Traumstück im Schaufenster herumschlich? Wie man Lieblingsstücke für sich wie Trüffel entdeckte? Wie man erst noch mal eine Nacht über die Entscheidung geschlafen hat? Das waren noch echte It-Pieces. Sie sind immer noch der Knaller, wenn ich sie heute mit einem super-trendigen Teil mixe.
Neuer Clean Chic von RAEY
/0 Kommentare/in Clippings/von Claudia BesslerNeben Mytheresa und Net-a-porter zählt Matchesfashion zu den großen Online-Plattformen für hochwertige Designermode. Jetzt hat Matchesfashion seine eigene Marke RAEY herausgebracht. Sie steht für cleanen, minimalen Chic mit androgynen Aspekten. Luxuriöse Materialien und eine besondere Silhouette spielen eine große Rolle.
Für Couture Fans die Institution in Frankfurt!
/1 Kommentar/in Frankfurter Bande/von Claudia BesslerLilo Zeh, LILO’S
Ich war 12 Jahre alt, als ich Lilo traf. Meine außerordentlich modeinteressierte Mutter, meine Schwester und ich besuchten Lilo’s erste Boutique im Holzgraben. Nur für Eingeweihte. Ich machte große Augen und sog förmlich alles auf, was ich sah. Meine Schwester sparte auf ihre ersten Cowboystiefel – die echten, coolen, schlichten aus Wildleder mit schmalem Schaft, die man sich damals noch unter die Jeans quetschte. Sie hat diese Stiefel noch heute, voller Stolz abgetragen, aber angereichert mit Erinnerungen. Auch ein Anzug von Apropos kam damals in die Einkaufstüte: rosa-grau, schmale Hose und die Jacke mit zeitgemäß breiten Schulterpolstern. Meine Mutter hat mittlerweile ein schöne Sammlung von Lederjacken. Denn egal, ob von Mugler, Montana oder unbekannten Marken, was Lilo mit sicherer Hand aussuchte, war immer so besonders und sonst nirgendwo zu haben, dass Mutter sie nehmen musste. Als mir ENDLICH etwas bei Lilo’s passte, wurde mein erstes Stück eine Goldie-Röhrenjeans aus weichem Baumwollvelours in Gelb. Ab diesem Tag waren ich und meine Familie, wohl wie so ziemlich alle, die in Frankfurt modisch etwas auf sich hielten, treue Kunden bei Lilo’s.
Nach meinem Abitur fing ich mit Hingabe an, bei Lilo zu jobben. Das hat unvorstellbaren Spaß gemacht! Weil es immer wieder aufregend war, was es aus den Kartons für die nächste Saison auszupacken gab. Natürlich habe ich einen wahnwitzigen Teil meines Lohns gleich wieder bei Lilo’s gelassen, um mir hier und da eine Kombination leisten zu können. Aber ich bereue nichts! Lilo zeigte mir, wie die Kleidungsstücke zu tragen waren, wo welche Teile gerafft wurden, welcher Knoten wo zu sitzen hatte. Bei Romeo Gigli’s Kleidern und Tops beispielsweise war eine Anleitung besonders wichtig. Aber auch bei Dolce&Gabbana hat es schon immer die Frage ausgemacht, wie was richtig sitzt und zu kombinieren ist; dementsprechend kamen die Teile zur Wirkung. Dank Lilo’s versierter Anleitung konnten wir unsere Kunden perfekt beraten und sie gingen glücklich nach Hause.
Jede meiner Investitionen bei Lilo’s hat sich bis heute gelohnt. Designerstücke auf diesem Niveau haben nun einmal eine außerordentliche Wertigkeit. Viele Sachen habe ich noch heute. Nicht alles kann man noch tragen, allerdings hat weniger Zeitloses dann immer noch enormes Vintage-Potenzial.
Beeindruckend an Lilo ist schon immer ihre Treffsicherheit gewesen. Was Lilo auswählte, hat immer perfekt zu dem jeweiligen Typ gepasst. Kein Wunder, Lilo versteht Mode als individuelle Inszenierung im Sinne eines „personal styling“.
„Lilo’s dürfte eines der wenigen Fachgeschäfte sein, das ausschließlich sehr treue und zufriedeneKunden zählt. (…) Hier kann man schwelgen, seiner Fantasie freien Lauf lassen. Die modischen Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Erlaubt ist was gefällt.“
Dieses Zitat aus einem Bericht über Lilo’s aus dem Jahr 1981 trifft es für mich noch heute, nach über dreißig Jahren. Ihre Kompetenz und ihr mutiges Engagement für visionäre Mode hat unser Frankfurt stetig bereichert. Doch ihre Sichtweise als Trendsetterin und Vorreiterin traf auch auf Ablehnung, zum bedauerlichen Nachteil der Stadt, wie heute klar ist. Frankfurt hätte noch vor Paris und New York, als erste Stadt der Welt ein Mode-Museum haben können. Lilo Zeh hat die Genehmigung 1988 beantragt, die Ausstellungsstücke hätte sie zur Verfügung gestellt. Die Beamten der Stadt lehnten ab. Welch eine Chance wurde da vertan?!
- Mein Lieblingsstück: Der Rucksack
- Was ich meist bei der Arbeit trage: Sportliches mit Pfiff
- Wie ich einkaufe: schnell entschlossen
- Wie ich Koffer packe: effizient, nur eine Reisetasche.
- Mein Lieblingsdesigner: das wechselt
- Was ich an Frankfurt liebe: den Main
- Was ich mir für Frankfurt wünsche: mehr Gelassenheit und ein Modemuseum.
Aktuelle Marken: Agnona, Bottega Veneta, Friendly Hunting, Lareida, Henry Christ, Odeeh, Orla Kiely, Aquazzura, Moschino.
Lilo’s
Kleine Hochstraße 8
60313 Frankfurt am Main
Öffungszeiten
Telefon 069/293555
http://www.lilo-opera.com
Variantenreiche Statement-Ohrringe
/0 Kommentare/in Clippings/von Claudia BesslerEine umwerfende Kombination aus hellem Violett, Aqua und Nude macht diese Ohrhänger aus. Noch viel schöner als auf dem Papier funkeln die Steine und Farben jedoch in natura. Außerdem sind verschiedene Tragevarianten wie Ohrstecker, Mini-Ohrhänger oder volle Länge möglich! Die komplette Frühlingskollektion ist unter www.stelladot.de/claudiabessler zu finden.
Quelle: GRAZIA














