Beiträge

Claudia Bessler Stylist Frankfurt am Main

Stadtbummel durch Paris

Inspirationen aus der Modestadt Paris. Hier gibt es einfach alles, was das Fashionista-Herz begehrt.

Claudia Bessler Stylist Frankfurt am Main

Ils adorent! Christian Dior Couturier du Rêve.

Die Christian Dior Ausstellung im Museum der dekorativen Kunst in Paris schließt morgen ihre Pforten. Sie war so erfolgreich, dass Besucher bis zum letzten Tag bis zu vier! Stunden Wartezeit in Kauf nahmen, um die schönsten Kreationen von Christian Dior zu bestaunen. Die Präsentation der Geschichte Dior’s ist derart umfangreich, aufwendig und unfassbar schön gemacht. Für mich eine sehr wertvolle Erinnerung, die ich mit euch teilen möchte.

 

„Mon rève? Rendre les femmes plus belle et plus heureuses.“ Christian Dior

 

Claudia Bessler Stylist Frankfurt am Main

Zeitlose Eleganz! Das „Tailleur Bar“ von Christian Dior, 1947.

Claudia Bessler Stylist Frankfurt am Main

Unvergessen: Jacques Fath!

Kennen Sie Jacques Fath? Da sind Dior und Balenciaga heutzutage in der Modewelt ganz selbstverständlich ein Begriff. An Jacques Fath jedoch erinnert sich kaum noch jemand. Ungerecht finde ich das. Deshalb möchte ich Fath in Erinnerung rufen und mit meinem kleinen Beitrag ehren. Neben Christian Dior und Cristóbal Balenciaga war nämlich Jacques Fath einer DER Modeschöpfer in Paris, damals in den 40er und 50er Jahren.

Uns ist diese Mode-Epoche heute immer noch für ihre atemberaubende feminine Eleganz im Bewusstsein. Was auch an solch weltberühmten Diven wie Greta Garbo, Rita Hayworth oder Ava Gardner liegt. Jede von ihnen trug Kleider des Designers Jacques Fath. Die Fotos ihrer öffentlichen Auftritte vermitteln bis heute die herausragende Klasse seiner Haute Couture. Leider vermitteln die Fotos nicht auch den Duft der Diven. Denn sie trugen alle auch Faths Parfums. Bereits 1945 lancierte der Designer sein erstes Parfum. Leider verstarb er viel zu früh Mitte der 50er Jahre, als sein Modehaus sich auf seinem kreativen und wirtschaftlichen Höhepunkt befand. Seine Ehefrau, ein Chanel Mannequin, führte das Unternehmen weiter. Auch Faths Einfluss blieb weiter bestehen, denn einige seiner Schüler gründeten eigene Labels: Hubert de GivenchyGuy Laroche und Valentino Garavani.

Als ich in den 90er Jahren bei Chloé arbeitete, bin ich täglich an der noch existierenden Boutique vorbei gelaufen. Sie lag in der Faubourg St. Honoré und hatte ein nicht allzu großes Schaufenster. Das hat mich fasziniert, denn es hatte noch diese Anziehung des Besonderen, des kleinen Feinen. Ganz anders als heute, wo alles groß sein muss, verbunden mit übertriebener Werbung – beispielsweise wie bei Dior und deren Markenbotschafterin Rihanna (über die sich streiten lässt in Stilfragen). Die Eleganz, die einst in diesen Traditionshäusern kreiert wurde, vermisse ich heute leider allzu oft.

Immerhin können wir heute noch das feine, kleine Sortiment an Fath Parfums genießen. Schnuppern Sie doch mal rein!

Claudia Bessler Stylist Frankfurt am Main

Claudia Bessler Stylist

DAS Highlight! Vetements x Manolo Blahnik

DAS Newcomerlabel aus Paris VETEMENTS  und der Schuhdesigner MANOLO BLAHNIK kooperieren und das verspricht Kultstatus!

Exclusiv bei net-a-porter.com

Kult! Iris in Paris

Iris Apfel, die 94-jährige Stilikone mit der runden Riesenbrille muss man einfach lieben. Zur Zeit peppt sie nicht nur den aktuellen Citroen TV-Spot auf, sie hat auch eine spektakuläre Ausstellung in Paris. Und die ist einen Besuch im “ Bon Marché“ wirklich wert! Unter dem Titel „Iris in Paris“ präsentiert die extravagante New Yorkerin Fotografien, Filme und Zeichnungen aus Ihrem privaten Umfeld und verrät einige Geheimnisse ihrer Kollektion. Die Ausstellungsstücke finden sich in einer Galerie im ersten Stock und in den Schaufenstern des schönen Warenhauses.

Übrigens: Le Bon Marché gilt als das erste Warenhaus der Geschichte  und zählt heute zu den besten Warenhäusern Frankreichs.

Die beliebten, typischen Iris Accessoires gibt es auch online.  Capsule Kollektion: lebonmarche.com

Die Ausstellung „Iris in Paris“ läuft noch bis 16.April.

Hommage an Daddy Cool

Intelligentere Star Wars Fans werden die Anspielung auf das berühmte, geröchelte „Ich bin Dein Vater“ des stets schwarz gekleideten Lord Vader direkt erkennen. Für alle anderen ist es einfach nur ein Marken-Fan-Bekenntnis. Der Witz dabei: Das bedruckte T-Shirt von elevenparis wurde von Baptiste Giabiconi kreiert – ein Junge aus einem kleinen französischen Ort, der ohne Vater aufwuchs und heute als Muse von Karl Lagerfeld und männliches Top-Model weltbekannt ist.

T-shirt von 11Paris, Personal Shopper Claudia Bessler

 

 

Designkooperation Balmain x H&M – ab 5.11. erhältlich!

French Couture für Männer und Frauen, so betitelt H&M seine Kooperation mit dem Pariser Modeunternehmen Balmain und seinem Designer Olivier Rousteing.
Die Kollektion erinnert mich an die 80er: Fließende Hosenanzüge, breite Gürtel, viel Gold … opulent, durchaus mondän und irgendwie auch französisch stehen die Teile deutlich in der Tradition des Gründers Pierre Balmain. Eindeutig für Kunden, die sich selbst sehr gut einschätzen können sollten. Sicherlich nichts für jede(n), aber das ist gut so!
Ab Donnerstag, den 5. November um 8:00 Uhr bei H&M auf der Zeil zu ergattern.

Ein cooles Video zur HMBalmaination Fashion Show in New York inklusive Backstreet Boys Auftritt zeigt die deutsche VOGUE.

Carine Roitfeld für Uniqlo

Uniqlo ist bekannt für die schönsten, superleichten Daunenjacken und Mäntel. Ob für Damen oder für Herren. Die Modelle überzeugen mit schlichten Schnitten und besonderen Farben, die sich abheben von den üblichen, allzu weit verbreiteten Tönen. Und das zu guten Preisen! Nicht umsonst wächst die japanische Einzelhandelsmarke Uniqlo derzeit schneller als Google und ist dabei, H&M und Zara zu überrunden.

Nachdem bereits Inès de la Fressange und Lemaire für Designkooperationen gewonnen werden konnten, entwirft jetzt auch Carine Roitfeld für Uniqlo ein Linie. Die ehemalige Chefredakteurin der französischen Vogue, die in dieser einflussreichen Position das erste Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts modisch mitgeprägt hat, geht seit 2011 eigene Wege.

Die Kollektionen dieser besonderen Kooperationen sind heiß begehrt und schnell vergriffen. Am besten, man ist direkt vor Ort, in den Läden in Paris oder Berlin. Aber die Jagd auf solch ein Design-Highlight klappt auch online.

Hier zu den Looks!

 

Dior – ein Erlebnis für sich

Die Dior Boutique auf der Frankfurter Goethestraße ist seit Juni eröffnet. Ihr Besuch ist ein ganz besonderes Erlebnis. Ein Eintauchen in die Welt von Christian Dior, dessen Genie dort immer noch spürbar ist. Es beginnt bei der Einrichtung: Weiß mit hellem Grau, Teppich und die typischen Stühle. Edel, stilvoll, eine warme Atmosphäre. Im Erdgeschoß befinden sich die Must have-Accessoires wie die „Be Dior“-Tasche, die Doppelkugel-Ohrstecker „Tribale“ oder DIE angesagten Sonnenbrillen „Dior so real“ und „Abstract“. Im 1. Obergeschoß gibt es edle Schuhe und eine Auswahl feinster Kleidungsstücke – natürlich die aktuelle Herbst/Winter Linie, aber auch schon die Cruise-Kollektion 2016. Im Vergleich zu Dior in Paris hat das Frankfurter Maison nur eine kleine Fläche. Aber gerade dadurch entsteht diese ganz besondere Atmosphäre, eine Melange aus Gemütlichkeit und außerordentlicher Exklusivität.

Die leise, individuelle Betreuung ist ein Maßstab für sich. Ebenso die Umkleidekabinen wie in einem persönlichen Ankleidezimmer. Die angenehme Führung durch die Räumlichkeiten habe ich Helen James, Prêt-à-porter Departement Manager, zu verdanken, die hier auserwählte Kunden betreut – oder besser gesagt: verwöhnt. Exzellent vermittelt sie die Philosophie von Dior. Verabschiedet werde ich mit dem aktuellen Katalog von Dior. Und einer Tüte, die kunstvoll mit Seidenpapier verschlossen und mit „Miss Dior“ eingesprüht wird. Der Maiglöckchenduft, den Monsieur Dior so geliebt hat. Mit einem Gefühl des Schwebens – wie aus einer anderen Welt – verlasse ich das Geschäft.

Nicht umsonst heißt es „J’adore Dior!“

Das Mittelmäßige und das Demoralisierende sind die größten Feinde des Chic – wobei die zwei meist als Paar auftreten.
Christian Dior (1905-1957)